Palliativversorgung

Leben bis zuletzt

Die Palliativmedizin (lateinisch: Pallium = Mantel) umhüllt und schützt den Patienten, sie bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen normalen Prozess an. Die Palliativbetreuung setzt zu dem Zeitpunkt an, an dem die Krankheit nicht mehr auf Heilung anspricht oder der Patient weitere Therapien ablehnt.

Jeder unheilbar Kranke hat das Recht auf Palliativpflege!


Palliative Pflege (Palliative Care) bedeutet für unseren Pflegedienst die Begleitung und Pflege von schwerstkranken und alten Menschen zu Hause bis zum Tod. Wir treten dabei in einen engen Verbund mit den Angehörigen. Die speziell ausgebildete Palliativschwester bietet notwendige Beratung an.

Unsere Aufgabe besteht in erster Linie in der Pflege der schwerstkranken Menschen durch die Unterstützung bzw. Durchführung der Körperpflege, die medizinische Versorgung mit Medikamenten nach ärztlicher Anordnung, die sogenannte Symptomkontrolle sowie die Beratung und Versorgung von notwendigen Hilfsmitteln für die häusliche Betreuung.

Die notwendigen Wundversorgungen werden durch alle Schwestern unseres Pflegedienstes in enger Zusammenarbeit mit zwei ausgebildeten Wundschwestern sowie den Haus- und Palliativärzten durchgeführt. Je nach Bedarf erfolgen Wundvisiten beim Patienten.

Zusätzlich kann eine Versorgung durch den Speziellen Ambulanten Palliativ-Versorgungsdienst (SAPV) in Anspruch genommen werden. Die Palliativmediziner und die Schmerz- und Wundtherapeuten führen jederzeit Hausbesuche durch und gewährleisten eine 24-Stunden-Rufbereitschaft bei Verschlechterungen des Allgemeinzustandes.

Unser Pflegedienst arbeitet eng mit dem ambulanten Hospizdienst Kamenz e. V. zusammen. Die speziell geschulten ehrenamtlichen Hospizhelfer unterstützen die schwerstkranken Menschen und deren Angehörige in der häuslichen Umgebung.

Das Ziel unserer Arbeit ist es, dem Patienten und seiner Familie während der noch verbleibenden, gemeinsamen Zeit die größtmögliche Selbständigkeit und höchstmögliche Lebensqualität zu sichern.


Wir wollen nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben.